Wettbewerb

Haus Karswald

Sanierung und Erweiterung der Wohnstätte B5
VOF-Verfahren der Stadt Dresden

Grundhaltung im Umgang mit dem Bestand ist das „Weiterbauen am Denkmal“ mit der Anpassung der neu zu errichtenden Gebäudeteile in ihrer Gliederung und ihren Proportionen. Das bestehende Gebäudeensemble wird durch die neu zu errichtenden Seitenflügel und einen neu eingefügten Querriegel ergänzt und als Karree geschlossen.

Der Erweiterungsbau wird im Südosten über einen zurückgesetzten Verbinder als Glasfuge an den Altbau angebunden. Altbau und Neubau bleiben klar ablesbar und die die Erschließungsfuge erhält eine zusätzliche räumliche Differenzierung, die die Offenheit in Richtung Gartenhof unterstützt.

Für die vorliegende Betrachtung wurde die Wohngruppe Birke (B5) im Neubau exemplarisch betrachtet und detailliert.

Die Räume und Zonen der Wohngruppe werden durch einen Flur auf der Gartenseite erschlossen. und erhalten eine großzügige Verglasung. Er wird durch eingeschobene Sitznischen zoniert. Dadurch ergibt sich die Erweiterung des Raumes in den grünen Außenbereich. Die Fensternischen mit Sitzmöglichkeiten laden zum Verweilen und Begegnen der Bewohner/-innen ein.

Der Organisation der Wohneinheit liegt das Prinzip einer Wohngemeinschaft zugrunde. Der Gemeinschaftsbereich verbindet verschiedene Zonen für gemeinsame und individuelle Aktivitäten sowie die zwei internen Wohnzonen mit je zwei Wohnräumen.

Bearbeitung als ARGE hkb5

NHzwo – projects GbR und h.e.i.z.Haus Architektur.Stadtplanung Partnerschaft mbB

Kreuzchor - Alumnat

Der Erweiterungsbau nimmt die Bauflucht des bestehenden Gebäudes wie auch dessen Traufkante auf und wird über eine zurückgesetzte Glasfuge mit vorgehängter Lamellenschicht an den Altbau angebunden. Die Tiefe des neuen Baukörpers wird optimiert, nach Süden kragt der Baukörper leicht aus und nimmt formal Bezug zum Baukörper der Turnhalle/Grundschule auf. Der Erweiterungsbau ergänzt so selbstverständlich das Alumnat wie auch das Gesamtensemble der Schule, verortet sich jedoch eindeutig als Teil des Alumnats.
Der Eingang zum Alumnat im Erweiterungsbau wird neu definiert, es ergibt sich ein kleiner Vorplatz zwischen Eingang und Einfriedung. Die Freiraumgestaltung nimmt die Funktionen Spielen/Sitzen/Grillplatz auf. Im Bereich des Gartens ermöglicht das aufgeständerte Erdgeschoss das Durchfließen des Freiraumes und verhindert so die räumliche Trennung vom Schulhof. Dieser Bereich kann als überdeckter Freibereich zum Tischtennis spielen und für das Abstellen von Fahrrädern genutzt werden. Von der Straße kann der Freiraum über die entlang des Neubaus angeordnete Rampe barrierefrei erreicht werden. 

Bearbeitung als ARGE 

NHzwo – projects GbR und h.e.i.z.Haus Architektur.Stadtplanung Partnerschaft mbB

Realisierungswettbewerb Neubau Internat der Eliteschule des Sports Klingenthal

Neubau eines Internats der Eliteschule des Sport in Klingenthal. Das Gebäude besticht durch seine Klarheit und Funktionalität, alle Internatszimmer sind zur ruhigen Gartenseite ausgerichtet. Straßenseitig befinden sich Funktionalräume wie Skilager, Wachsraum etc., diese über kurze Wege von Aussen und Innen erschlossen.

Im zur Talseite offenen Gartengeschoss wurden Mensa, Schülerküche, Sauna, Fitness, Gymnastik  und der Gemeinschaftsbereich untergebracht.

Gymnasium Dresden-Plauen

Modernisierung und Erweiterung

Die Grundhaltung für den Umgang mit dem Bestand ist das Weiterbauen am Denkmal, die weitestgehende Nutzung des Bestandes sowie die Ertüchtigung der vorhandenen Flächenpotenziale.
In der inneren Struktur wird der ehemals bestehende Umgang um die dominante Haupttreppe wieder hergestellt. Beide Höfe werden durch neue Zwischenbauten geschlossen. Die neuen Räume können von zwei Seiten belichtet und quer gelüftet werden. Die Zwischenbauten ergänzen in den Hauptgeschossen die fehlenden Klassenräume sowie Sondernutzungen wie die Bibliothek im Sockelgeschoss, den Lehrerbereich im EG und die Sonderbereiche Kunst bzw. Musik im 2. OG. Dort kann über eine spezifische Dachform eine denkmalgerechte Ausbildung des Anschlusses an die vorhandene Traufe ermöglicht und durch eine im Hofbereich liegende Atelierverglasung nach Norden eine der Nutzung entsprechende Belichtungssituation hergestellt werden. Der östliche Innenhof wird über dem Erdgeschoss mit einem Glasdach überdacht und zum zentralen Speisesaal.

Bearbeitung als ARGE 

NHzwo – projects GbR und h.e.i.z.Haus Architektur.Stadtplanung Partnerschaft mbB

KiTa Nünchritz

Das Gebäude mit seiner dynamischen Grundform besteht aus zwei leicht gebogenen Gebäuderiegeln und einer verbindenden Spange. Durch die dynamische Komposition der beiden Riegel und der Spange entsteht ein Baukörper, der sich zum Garten und der Landschaft öffnet. Gleichzeitig bildet sich ein Atrium als geschützter Spielbereich.

Die Gebäuderiegel beherbergen jeweils die Gruppenräume und angegliederte Funktionen der Krippe und des Kindergartens. In der verbindenden Spange finden sich alle weiteren Funktionen.

Die Gruppenräume der Kinderkrippe und des Kindergartens sind damit räumlich getrennt - Spiel und Sport finden gemeinsam auf großzügigen Innen-Spielflächen zwischen den Gebäuderiegeln statt. Dieser ist direkt mit dem Außenraum und dem Atrium verknüpft. Die Strukturen kommen dem großen Bewegungsdrang von Kleinkindern entgegen.

Wohnprojekt Kiefernstraße in Dresden

Kiefernstraße 12 - 14 ... ein ruhig gelegenes und doch zentrales Grundstück am Rande der Neustadt. Angelehnt an die vorhandenen Strukturen ist der Baukörper Z-förmig angelegt und gliedert sich in Vorder- und Hinterhaus mit einer verbindenden Spange.

Im Vorderhaus befinden sich 3 Wohnungen als Maisonette- oder Etagenwohnungen. Das Hinterhaus besteht aus 3 Stadthäuser mit eigenem grünen Rückzugsbereich.

Städtebauwettbewerb Dresden Friedrichstadt

Ausgehend von den vorhandenen historischen Strukturen des ehemaligen Ostrageheges, wird mit diesem Entwurf zwischen der geschlossenen Kubatur an der Friedrichsstraße und der offenen Landschaft zum Ostragelände hin vermittelt.

Die zu erhaltende Substanz wird durch die Schaffung eines kleinen Stadtplatzes und einer adäquaten Nutzungen (Café, Kinderladen, Kleinkunstbühne) aufgewertet.

Im Schutz eines sich von der Magdeburger Strasse her entwickelnden Grüngürtels und begrenzt durch geschlossene kompakte Baukörper an der Friedrichstrasse situieren sich Reihenhauscluster, die sich durch ihre Flexibilität bei Grundriss und Nutzflächengrösse sowie durch die wirtschaftlichen Zuschnitte der einzelnen Parzellen auszeichnen. Die Cluster werden außerdem durch ihre starke Durchgrünung, eine weitgehende KFZ- und Barrierefreiheit und den möglichen Einsatz nachhaltiger Materialien in natürlichen Farbigkeiten charakterisiert.